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Wegen der Freiheit! Die Frage aller Fragen, die man sich als ein Zeuge Jehovas stellen sollte ist: Folge ich als Sklave einem Sklaven, selbst wenn er sich als treu und verständig ausgibt oder als freier Mensch dem Herrn? Denn ein Sklave wird nicht größer als sein Herr sein. Warum nicht gleich dem Herrn folgen?

Was steht hierzu in Galater 5:1:

Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!

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"DIE NEUSTEN ARTIKEL"


19. März 2026
„Der Gott der Wahrheit hält, was er verspricht“ * Zitate sind gekennzeichnet (wenn nicht anders angegeben) auf den 2.ten Studienartikel in dem Wachtturm vom April 2026 ab der Seite 8. Es geht um das Thema: „Der „Gott der Wahrheit“ hält, was er verspricht“ , Zitat der Überschrift auf Seite 8. Zu Beginn singt man das Lied „Jehova ist unsere Zuflucht“. Dieses Lied basiert auf dem Bibeltext von Psalm 91. Zu diesem Text möchte ich später noch etwas anmerken. Den einleitenden Worten kann man nur zustimmen. Aktuell weiß man wirklich nicht, wem man noch vertrauen kann. Auch wenn nicht alles gelogen ist, was man an Meldungen an uns heranträgt, egal über welchen Kanal (Politik, Religion, Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet), es ist auch nicht alles wahr. Oft wird etwas verschwiegen oder so weit verdreht, dass man nicht mehr erkennen kann, was an einer Aussage 100-prozentig richtig ist oder nicht. Das sollte ein auch nicht wundern, denn aktuell ist der Herrscher dieser Welt immer noch der Teufel und das der es mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt, musste schon Eva erfahren. Da tut es wirklich gut, wenn unser himmlischer Vater und sein Sohn Jesus Christus immer verlässlich die Wahrheit sagen. Absolut. Nur leider bekommen wir diese unverfälschte Wahrheit nicht direkt serviert, sondern über Umwege. Wir können zu ihm beten und ihm alles sagen, aber die Antworten von ihm, erhalten wir nicht von Angesicht zu Angesicht. In der ganzen Bibel finden wir nur sehr wenige Begebenheiten, wo Gott zu einzelnen Menschen buchstäblich gesprochen hat. Jesus selbstverständlich hat auf der Erde mit sehr vielen Personen geredet, sein Vater jedoch nur mit ganz wenigen und möglicherweise war es auch da Jesus gewesen. Ganz sicher können wir bei der Begebenheit sein als Jesus getauft wurde und als unser himmlischer Vater zu Johannes dem Täufer gesprochen hat: Mat. 3:17; Elb: 17 Und siehe, eine Stimme ⟨kommt⟩ aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Alles andere, was er gesagt hat, können wir in der Bibel nachlesen. Wir müssen allerdings berücksichtigen, dass das Wort Gottes heute evtl. nicht in der genauen Form vorliegt, wie er es einmal gemeint oder gesagt hat. Das liegt einfach daran, dass Menschen das zu Papier gebracht haben und andere es dann in die jeweiligen Landessprachen übersetzt haben. In dem vorangegangenen Artikel haben wir ja gesehen, welchen Unterschied es macht, wenn man statt „verderben“ das Wort „vernichten“ übersetzt. Nur ein Wort, das geändert wurde, aber es hat verheerende Auswirkungen auf das Wort Gottes und stellt Gott in einem falschen Licht da. Das muss man einfach im Hinterkopf behalten und entsprechende Bibelverse dann gut durch Denken, ob es mit dem Geist des ganzen Wortes Gottes übereinstimmt. Dann kann man schon erkennen, ob etwas richtig übersetzt wurde oder nicht. Das erfordert natürlich Arbeit, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Nun aber weiter mit dem Studienartikel: Auf der Seite 9 im Abs. 6 wird in diesem Studienartikel gesagt, ich zitiere: „6 Der Anstifter der Rebellion in Eden war „die Urschlange“, die auch „Teufel und Satan genannt“ wird (Offb. 12:9;1. Mo. 3:4, 5; Joh. 8:44).“ … ...“Doch in der Zwischenzeit würden sich ihm viele anschließen und sich ähnlich wie er verhalten…“ - Zitate Ende. Da ist ja auch der Bibeltext aus Joh. 8:44 angegeben und der lautet in der NWÜ so: Joh.8:44; NWÜ: „44 Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht. Er fing als Mörder an und hielt nicht an der Wahrheit fest, weil er keine Wahrheit in sich hat. Wenn er lügt, dann zeigt sich, wer er wirklich ist, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ – Zitat Ende. Diese Worte sagte Jesus zum eigenen Volk Gottes, den Juden. Ihr könnt gerne den Kontext dazu lesen. Offensichtlich hat sich das eigene Volk unseres himmlischen Vaters von ihm abgewandt und haben sich dem Teufel angeschlossen. Denn Jesus sagte ja zu Ihnen: „Der Teufel ist euer Vater, und ihr wollt tun, was euer Vater wünscht.“ Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Es reicht nicht zu sagen, dass man zu Gott betet, wenn man im Gegenzug aber das tut, was der Teufel von einem will. Denken wir an das Beispiel von Eva. Gott sagte, ihr sollt nicht von dem Baum essen, der Teufel hat sie dennoch dazu überreden können. Heutzutage ist es genau andersherum. Jesus als Sohn Gottes hat gesagt : Joh. 6:53-56; Elb: 53 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.  Das ist natürlich nicht buchstäblich zu sehen, sondern das hat was mit dem Abendmahl zu tun, wo der Wein für sein Blut und das Brot für sein Fleisch steht. Wenn man somit an so einem Abendmahl teilnimmt, dann sollte man auch von den Symbolen nehmen. Zumindest wenn man gerne ewig leben würde. Wer das nicht will, der braucht dann auch nicht davon zu nehmen. Aber wir können uns natürlich gut vorstellen, dass der Teufel nicht möchte, dass wir davon nehmen. Bei Eva hat das Essen von der Frucht den Verlust des ewigen Lebens bedeutet und heute könnte man das ewige Leben zurückerhalten, wenn man von dem symbolischen Blut trinkt und von dem symbolischen Brot isst. So hat Jesus es gesagt, so steht es im Wort Gottes geschrieben. Somit ist das eine zuverlässige Wahrheit. Sich daran zu halten, bedeutet buchstäblich ewiges Leben. Ist euch mal aufgefallen, wie einfach wir Menschen ewiges Leben bekommen können? Adam und Eva hätten ewig leben können, wenn Sie NICHT von der Frucht gegessen hätten und wir heute können ewiges Leben bekommen, wenn wir beim Abendmahl von den Symbolen nehmen. Wow, so einfach und doch so schwer. Allerdings muss man positiv hervorheben, dass die Zahlen der aktiven Teilnehmer von Jahr zu Jahr steigen. Die Erkenntnis, dass man essen und trinken muss, um ewiges Leben zu erhalten, scheint sich langsam durchzusetzen. Aus dem „Bericht über das Dienstjahr 2025 der Zeugen Jehovas in der ganzen Welt“ entnehme ich, dass im Jahr 2025 insgesamt 24.576 Personen von den Symbolen genommen haben . Zum Vergleich im „Jahrbuch von 2010“ standen die Zahlen von 2009 und da waren es nur 10.857 Teilnehmer. Anscheinend stimmt das, was ich gerade gesagt habe nämlich: Wow, so einfach und doch so schwer. Gehen wir weiter im Absatz 7, da möchte ich diesen Satz zitieren: „7 Zu Satans Anhängern gehören sowohl rebellische Engel als auch Menschen, die nichts von Gott wissen wollen.“ – Zitat Ende. Exakt, genauso sehe ich das auch und wie wir vorher schon den Text aus Joh. 8:44 gelesen haben, hat sich das damalige Volk Gottes, ebenfalls von ihm abgewandt. Das war der Grund, warum Jesus vorwiegend in Israel gepredigt hat . Er wollte natürlich erst mal sein eigenes Volk wieder mit seinem Vater versöhnen. Danach erst hat er sich anderen Nationen gewidmet, das blieb aber hauptsächlich seinen Nachfolgern vorbehalten. Im Abs. 8 wird darauf verwiesen, dass der Teufel auf die Erde hinabgeworfen wurde, das kann man auch nachvollziehen. Doch über einen Satz bin ich sehr erschrocken, vor allem wenn man den dazu vermerkten Bibeltext nachliest. Ich zitiere: „Doch bald wird Jesus „seinen Sieg … vollenden“ und Satan und dessen Unterstützer aus dem Weg räumen (Offb. 6:2).“ – Zitat Ende. Warum bin ich erschrocken? Weil hier auf Offenbarung 6:2 verwiesen wird. Das soll angeblich Jesus sein. Dabei handelt es sich hier um den 1.ten Apokalyptischen Reiter . Diese 4 Reiter sind ja die Vorboten vor dem 2.ten Kommen von Jesus Christus. In Offenbarung 19 wird beschrieben, wie Jesus kommt und daher gibt es die folgende Diskrepanz: Wenn die Apokalyptischen Reiter die Vorboten des Jüngsten Gerichts sind, das Jesus abhalten wird. Wie kann es dann sein, dass er der 1.te Reiter ist? Dann kommt er ja vor sich selbst!!! Oder und das bringt uns zur nächsten Frage: Wo in der Bibel steht, dass Jesus zweimal kommen wird? Weiter muss man sich fragen: Warum hat der erste Reiter (wenn es Jesus ist) solche jämmerlichen Gestalten als Nachhut? Hier mal der Off.6 Vers 2 im Kontext: Off. 6:2-8; Elb: 2 Und ich sah: Und siehe, e in weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um zu siegen. 3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm! 4 Und es zog aus ein anderes, ein feuerrotes Pferd ; und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen und ⟨die Menschen dahin zu bringen⟩, dass sie einander schlachteten; und ihm wurde ein großes Schwert gegeben. 5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd , und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte ⟨etwas⟩ wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu! 7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm! 8 Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ⟨ist⟩ »Tod«; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde. Da die Apokalyptischen Reiter ja VOR Jesus kommen, müsste man auch in anderen Bibelpassagen Hinweise auf sie finden. Zum Beispiel dort wo die Jünger Jesu nach den Zeichen für seine Ankunft fragten: Mat. 24 aus der Elberf.: 3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Die Jünger wollten wissen, wann Jesus wieder kommt. Ankommen kann man aber nur ein einziges Mal. Denn wenn man da ist, kann man nicht erneut kommen. Sollte Jesus also zweimal kommen, dann müsste er zuvor erneut weggehen. Mir ist jedoch in der ganzen Bibel kein Text bekannt, in der von einer zweiten Himmelfahrt die Rede wäre. Im Gegenteil. Wir lesen: Heb. 1:6; Elb: 6 Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten. Jesus wird wieder (2.tes Mal) in den Erdkreis eingeführt, er wird aber nicht wieder und dann noch einmal in den Erdkreis eingeführt. Das gibt keine Bibelstelle her. Aber wenden wir uns wieder Matthäus Kapitel 24 zu, denn wenn die Apokalyptischen Reiter die Vorboten des Jüngsten Gerichts sind, dann müsste man diese eigentlich auch in den Zeichen seiner (Jesus) Ankunft wiederfinden, die Jesus seinen Jüngern genannt hat. Lesen wir also weiter: Mat.24:4-9; Elb: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. 6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. 8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen. 9 Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten ; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen. Ich habe hier 4 Textzeilen hervorgehoben, die sich erstaunlich ähnlich anhören, wie die Prophezeiung über die 4 Apokalyptischen Reiter. Weiterhin wissen wir wann Jesus tatsächlich kommt, denn in Mat. 24 lesen wir weiter: Mat. 24:29-31; Elb: 29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30 Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme der Erde, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. Alles was wir in den Versen 4-28 lesen können, gehört zur großen Drangsal (Bedrängnis) und erst wenn diese vorbei ist , dann würde Jesus SICHTBAR AUF den Wolken vom Himmel herabkommen. Genau der Vers 30 ist der absolute Beweis, dass Jesus nicht der 1.te Apokalyptische Reiter aus Off. 6:2 sein kann. Warum? Dafür gibt es 4 Gründe: 1.Die Drangsal oder Bedrängnis ist bis heute immer noch nicht vorbei 2.Jesus hat noch niemand gesehen und das sollen ja alle Stämme der Erde können 3.Er ist noch nicht auf den Wolken vom Himmel herabgekommen 4.Keiner hat ihn mit Macht und Herrlichkeit gesehen Wer die ersten 3 Punkte noch als Ansichtssache abtun will, kann das ja gerne tun, aber der 4.te Punkt ist unumstößlich. Der erste Apokalyptische Reiter kommt nicht mit großer Macht und Herrlichkeit, sondern mit 3 weiteren abgewrackten Reitern die überhaupt nichts schönes oder Herrliches an sich haben. Ergo kann der 1.te Reiter somit auch nicht Jesus sein . Weil es gerade mit diesem Thema zusammengehört, springen wir nun zum Abs. 14 in diesem Studien WT. Dort ist in der Online-Ausgabe ein Bild eingefügt und zwar das gleiche, dass ganz vorne auf der Zeitschrift als Titelbild abgedruckt ist. Es stellt ein Bild „angeblich von Jesus und seinen Engeln“ dar. Angeblich deshalb, weil der Herausgeber hier 2 biblische Begebenheiten miteinander vermischt, hat, und zwar Off. 6:2 und Off. 19:19-21. Hier eine kleine biblische Anmerkung zu Bildern im Allgemeinen: 2.Mo.20:4; Luth. 2017: 4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Was kann man an dieser Aussage missverstehen? Dazu kommt noch, dass sie diese selbstgemalten Bilder auch noch so interpretiert haben, wie sie es wollten. Sie haben dem ersten Reiter ein weißes Gewand angezogen, obwohl es in der Bibel nicht steht. Dadurch haben sie eine Beziehung zu Offenbarung 19 hergestellt und behaupten nun einfach, dass es sich bei dem ersten Apokalyptischen Reiter um Jesus handelt. Um es besser zu verstehen, vergleichen wir mal die Merkmale des Reiters aus Off.6:2 mit Jesus aus Off. 19:11-16. Interessanterweise wird im Abs. 14 dieser Text gar nicht genannt, sondern nur der hier aus Off.19:19-21. Würde man die Verse 11-16 auch angeben, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die beiden Reiter nicht beide Jesus sind. Daher ist es immer wichtig den Kontext zu lesen, war wir nun tun: Off. 6:2; Elb: 2 Und ich sah: Und siehe, ein weißes Pferd , und der darauf saß, hatte einen Bogen ; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben , und er zog aus, siegend und um zu siegen. Off.19:11-16 und 19-21; Elb: 11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd , und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst; 13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. 14 Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlägt; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. 16 Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. 19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen. 20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet – der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten –, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. 21 Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß; und alle Vögel wurden von ihrem Fleisch gesättigt.  Eins ist absolut klar, Jesus ist der Reiter des ersten Pferdes aus Off. 19, denn sein Name lautet: „Das Wort Gottes“. Auch wird er als König der Könige und Herr der Herren bezeichnet. Gemäß Vers 14 folgen ihm die Truppen ebenfalls auf weißen Pferden und sie sind auch mit weißer, reiner Leinwand bekleidet. Das sieht doch eher so aus, als würde Jesus mit großer Macht und Herrlichkeit kommen. Aber um auf das Bild zurückzukommen. Dieser Jesus hat KEINEN Bogen in seiner Hand, sondern ein scharfes Schwert, das aus seinem Mund kommt. Somit ist der Reiter auf dem Bild nicht Jesus und wer genau mitgelesen hat, es wurde in Off. 6:2 nicht gesagt, dass der Reiter ein weißes Gewand anhat. Das wurde ihm angedichtet. Nicht nur, dass man nun ein Bildnis von himmlischen Angelegenheiten gemalt hat, was man ja nicht soll. Man hat es auch noch falsch gemalt, indem man zwei Bibelpassagen miteinander vermischt hat. Und dennoch macht es auf eine Art Sinn, und zwar wenn man die Warnung von Jesus aus Mat. 24 berücksichtigt, hier die entscheidenden Texte: Mat.24:4-9; Elb: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. Der 1.te Apokalyptische Reiter ist der Antichrist, der behauptet : „Ich bin der Christus“! Dieses gemalte Bild zeigt den Antichristen aus Off.6, im Gefolge mit den himmlischen Herren aus Off.19. Aber er wird nicht mit Antichrist gekennzeichnet, sondern mit Christus. Er wurde auf diesem Bild an die Stelle von Christus gestellt. Da es zum Antichristen schon einen ausführlichen Artikel gibt, möchte ich das nicht weiter ausführen und verlinke das hier: https://www.bruderinfo.com/triologie-nr3-antichrist-der-doppelagent Zu Beginn hatte ich angekündigt auf den Text des Liedes Nr. 8 (Ps.91) einzugehen. Da lautet die 3.te Strophe, ich zitiere aus dem Liederbuch: „Kein Pfeil wird uns verletzen, nichts Böses kommt uns nah.“ – Zitat Ende. Wer hat noch mal den Bogen in seiner Hand, um damit Pfeile abzuschießen? Es ist der Antichrist und der versucht ja das wahre Volk Gottes zu verführen. Da es in Ps. 91 um das wahre Volk Gottes geht, die bei Gott Zuflucht suchen, wie wahrscheinlich ist das, dass dann Jesus mit Pfeilen auf sie schießt?? Aber das der Antichrist auf die wahren Nachfolger Gottes Pfeile abschießt, das kann man zu 100 % nachvollziehen. In der Offenbarung steht geschrieben, ich zitiere aus der NWÜ: Off:17:6; NWÜ: „6 Und ich sah, dass die Frau vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu betrunken war.“ – Zitat Ende. In der Endzeit würde der Antichrist (das wilde Tier) und Babylon die Zeugen Jesu bekämpfen. Jesus ist der Haupteckstein und jeder der zu ihm kommen will, gerät automatisch ins Fadenkreuz des Teufels. Doch seien wir mutig und stark, denn nur über Jesus kommen wir auch zu unserem himmlischen Vater. Dies soll der letzte Text belegen: Joh. 14:6, Elb: 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Übrigens, der Antichrist würde diesen Text in etwa so oder in ähnlichen Worten umformulieren: Nur wir sind der Kanal Gottes, nur wir haben die Wahrheit, nur wer uns folgt, wird ewig leben. Niemand kommt zu Gott, außer er folgt uns. Autor: Bruder W.F.
16. Februar 2026
"Vernichten oder Verderben" Zitate aus der Neuen Welt Übersetzung sind kursiv geschrieben oder Gekennzeichnet mit NWÜ In dem vorherigen Artikel hatte ich angekündigt Bibeltexte aus der Neuen Welt Übersetzung zu prüfen, die das Wort „vernichten“ oder „Vernichtung“ beinhalten. Können diese sehr harten Worte tatsächlich von unserem himmlischen Vater stammen oder sind das bewusst harte Formulierungen von einer religiösen Führung, damit man sich das allgemeine Volk untertan halten kann? Sicherlich gibt es mehrere Wörter, die man im Deutschen heute für Wörter aus einer anderen Sprache einsetzen kann. Das Problem also möglichst das gleiche Wort im Deutschen zu finden, wie es in der Ausgangssprache gemeint war ist wirklich sehr schwierig und ja, es wäre möglich, dass man unabsichtlich mal ein falsches Wort einsetzt. Davor ist wohl kein Übersetzer gefeit. Hinzu kommt noch, dass in der Bibel von vielen Dingen gesprochen wird, für die es kein Gegenbild in der eigenen Welt gibt. Wenn die Propheten damals über ihre Visionen geschrieben haben, Einblicke in den geistigen Bereich, dann können wir das kaum nachvollziehen und daher mit den Übersetzungen auch mal daneben liegen. Allerdings gibt es auch sowas wie einen roten Faden in der Bibel. So eine Art Leitgedanken, der sich durch alle Bibelbücher zieht. Würde man nun einen strittigen Text zu übersetzen zu versuchen, dann könnte man davon ausgehen, dass diejenige Übersetzung besser ist, die mit diesem roten Faden übereinstimmt. Eine Abweichung könnte darauf hinweisen, dass die Übersetzung eher falsch ist. Daher beleuchten wir mal die Texte, die die Worte „vernichten“ oder „Vernichtung“ enthalten, ob sie mit dem „Geist“ der Bibel übereinstimmen. Man könnte aber auch religiöse Lehren heranziehen und schauen, ob die noch sinnvoll sind, wenn man diese harten Worte übersetzt. Falls jemand noch nicht genau weiß um was es mir geht, hier zwei Veranschaulichungen dazu: 1. Ich kann mir in einer Woche durchaus mehrmals den Magen verderben, aber wenn ich den Magen vernichte, dann geht das nur ein einziges Mal. Danach existiert mein Magen nicht mehr. 2. Ein Fisch kann verdorben sein, ist jedoch immer noch vorhanden, nur eben nicht mehr als frischer Fisch, sondern als verdorbener Fisch. Im Falle eines verdorbenen Fisches sollte man diesen tatsächlich vernichten, doch bis man das tut gibt es ihn noch. Ist der Fisch dann vernichtet, ist er weg für immer. Fangen wir mit dem Text an, den ich bereits im letzten Artikel erwähnt hatte: Joh. 3:16; NWÜ: Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat. Zum Vergleich eine andere Übersetzung: Joh. 3:16; Elb: 16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Welche Lehren sind von diesem einen Bibeltext betroffen? 1.Die biblische Lehre von der Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten 2.Die biblische Lehre von der 1.ten und 2.ten Auferstehung 3.Die religiöse Lehre von den 144.000 und der großen Volksmenge 4.Die religiöse Lehre von einer Regierung im Himmel und Untertanen auf der Erde Warum ist das Wort „vernichtet“ oder „verloren“ an dieser Stelle so wichtig? Weil die Problematik erst dann richtig zum Vorschein kommt, wenn man den Umkehrschluss zieht, der sieht dann aus meiner Sicht wie folgt aus: -Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der NICHT an ihn glaubt vernichtet wird, und kein ewiges Leben hat.- Ich habe hier lediglich den Satz geringfügig verändert, und zwar den Umkehrschluss aus der NWÜ, was passiert, wenn man eben nicht an Jesus glaubt. In der NWÜ wird somit zwar das Positive hervorgehoben, nämlich dass jeder der an Jesus glaubt, nicht vernichtet wird, aber das negative steht ja zwischen den Zeilen dabei, man merkt es nur nicht gleich. Das negative ist nämlich, dass jeder der nicht an Jesus glaubt, eben vernichtet wird. Denn das Wort „jeder“ zeigt ja, dass es nur ein entweder oder gibt. Entweder glaubt man an Jesus oder eben nicht. „Jeder“ wird mit diesem Maßstab gemessen und daher gibt es keine Grauzone. Daher schauen wir mal, ob das mit den restlichen Aussagen der Bibel im Gleichklang ist. Der Zeitpunkt von dem in Joh. 3:16 die Rede ist, ist nach dem Schall der 7.ten Posaune, wenn Christus vom Himmel auf die Erde herabkommt. Gemäß der Bibel ist beim Schall der 7.ten Posaune auch die Stunde gekommen in der die Gerechten und die Ungerechten auferstehen. Für nähere Information hierzu in den schön veröffentlichten Artikel: https://www.bruderinfo.com/das-erste-und-das-zweite-hat-welche-bedeutung https://www.bruderinfo.com/das-zweite-kommen-christi Da haben wir schon das erste Problem. Nur wer Gerecht ist, bekommt ja ewiges Leben, somit müssten entweder nur die Gerechten auferstehen oder die Ungerechten würden zwar auferstehen, dann aber direkt wieder vernichtet werden. Wenn das aber die erste Auferstehung ist und alle die nicht an Christus glauben vernichtet worden sind, wer soll dann in der zweiten Auferstehung zum Leben kommen? Ist ja keiner mehr da. Entweder hat man schon ewiges Leben oder man ist vernichtet worden. Ist man in der ersten Auferstehung verloren gegangen, so kann man aber in der 2.ten Auferstehung gefunden werden und doch noch ewiges Leben erlangen. Wie sieht es aber für die religiöse Lehre von den 144.000 und der großen Volksmenge aus, die ich unter Punkt 3 und 4 erwähnt habe? Die 144.000 sind ja die Gerechten und glauben an Christus, wodurch Sie ewiges Leben bekommen und wie eine religiöse Lehre sagt: mit ihm vom Himmel aus regieren werden. Doch gemäß Joh. 3:16 gäbe es dann keine große Volksmenge mehr, die man als Untertanen auf der Erde regieren könnte. Denn alle anderen wurden ja vernichtet. Würde die Lehre von einer Regierung im Himmel tatsächlich stimmen, dann wäre die Erde vollkommen leer. Nicht ein einziger Mensch würde während der 1.000 Jahre auf der Erde wohnen. Warum? Weil eben alle anderen die nicht an Jesus geglaubt haben, vernichtet worden sind und die die geglaubt haben, ja dann ewiges Leben im Himmel hätten. Wird das jedoch wirklich von der Bibel so gelehrt? Ist das mit dem roten Faden kompatibel? Gehen wir einen Schritt weiter und ziehen einen Bibeltext heran, der sich mit der Zeit am Ende der 1.000 Jahre beschäftigt. Dort lesen wir folgendes, ich zitiere: Off. 20:7-9; NWÜ: 7 Sobald die 1000 Jahre dann zu Ende sind, wird Satan aus seinem Gefängnis freigelassen. 8 Er wird ausziehen, um die Völker an den vier Ecken der Erde in die Irre zu führen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Sie sind so zahlreich wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die ganze Erde vor und umzingelten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel und fraß sie auf. Wenn also das Wort „vernichtet“ in Joh. 3:16 richtig wäre, woher kommen dann die Völker, die so zahlreich sind wie der Sand am Meer? Was der Teufel während der 1.000 Jahre gemacht hat ist biblisch klar belegt. Das finden wir am Anfang dieses Bibelkapitels, ich zitiere: Off.20:1-3; NWÜ: 20 Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in der Hand. 2 Er packte den Drachen, die Urschlange – das ist der Teufel und Satan –, und fesselte ihn für 1000 Jahre. 3 Er schleuderte ihn in den Abgrund. Dann verschloss und versiegelte er die Öffnung über ihm, damit er die Völker nicht mehr in die Irre führt, bis die 1000 Jahre zu Ende sind. Danach muss er für eine kleine Weile losgelassen werden. Der Teufel wird am Anfang der 1.000 Jahre weggesperrt, eben genau deshalb damit er die Völker nicht mehr in die Irre führen kann. Wenn aber alle Menschen, die an Jesus glauben ewiges Leben haben und damit zu den Gerechten gehören und alle anderen Menschen vernichtet worden sind, wo kommen dann die Völker her? Es dürfte keine Völker mehr geben!!! Weil es diese Völker jedoch gibt, daher wird der Teufel am Ende der 1.000 Jahre noch mal losgelassen. Wäre auch sinnlos, wenn es da niemanden auf der Erde geben würde, den er verführen könnte, denn die Gerechten sind ja gemäß der religiösen Lehre im Himmel. Somit halten wir fest, dass in Joh. 3:16 das Wort „verloren“ die richtige Übersetzung sein müsste. Denn wer für die 1.te Auferstehung am Anfang der 1.000 Jahre verloren war, weil er eben nicht an Christus geglaubt hat, der kann am Ende der 1.000 Jahre nun gefunden werden und dann doch noch ewiges Leben erhalten. Widmen wir uns einem weiteren Text, ich zitiere: Joh. 10:10; NWÜ: Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten . Ich bin gekommen, damit sie Leben haben – Leben in seiner ganzen Fülle. Joh.10:10; NGÜ: 10 Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle. Hier könnte man tatsächlich das Wort „vernichten“ in der NWÜ so stehen lassen. Aus dem Kontext geht hervor, dass Jesus hier von den Schafen spricht und derjenige der seine (also Jesu) Schafe stehlen will, der will diese tatsächlich vernichten / schlachten. Denn hierbei handelt es sich um den Antichristen, der ja in den Diensten des Teufels steht und somit genau das im Sinn hat. Aber weder der Teufel noch der Antichrist hat die Macht die Schafe Jesu zu vernichten, denn dieser könnte sie einfach wieder auferwecken. Somit wäre auch hier die bessere Übersetzung, dass der Dieb die Schafe ins Verderben bringen will. Jesus hat in Mat. 10:28 explizit gesagt, dass man sich nicht vor denen fürchten soll, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen. Sondern sie sollten sich vor dem fürchten, der sowohl Seele als auch Leib verderben kann. Dieser Dieb aus Joh. 10:10 ist prophetisch auch in Jesaja 33 gemeint, ich zitiere: Jes. 33:1: NWÜ 33:1 Wehe dir, du Vernichter, der nicht vernichtet wurde, du Betrüger, der nicht betrogen wurde! Wenn du mit Vernichten fertig bist, wirst du vernichtet werden. Wenn du mit Betrügen fertig bist, wirst du betrogen werden. Auch hier sehen wir ganz klar, dass aus Sicht des Diebes, der die Schafe Jesu stiehlt, ganz klar die tatsächliche Vernichtung im Vordergrund steht. Somit könnte man das als Übersetzung so stehen lassen, wenn da nicht Mat. 10:28 wäre, wie gerade erklärt. Daher ist auch hier die biblische Übersetzung der Elberfelder etwas genauer: Jes. 33:1; Elb: Wehe dir, Verwüster, der du selbst nicht verwüstet wurdest, und dir, Treuloser, an dem man nicht treulos gehandelt hat! Sobald du das Verwüsten beendet hast, wirst du verwüstet werden. Sobald du mit der Treulosigkeit fertig bist, wirst du treulos behandelt werden. – Ja verwüsten kann der Dieb, Lügner, Antichrist, aber vernichten eben nicht, dazu hat er keine Macht, selbst wenn der Teufel hinter ihm steht. Bleiben wir doch mal beim Antichristen und beschäftigen uns mit einigen Bibelstellen, die von ihm und seinem Umfeld handeln. Bezugnehmend auf das wilde Tier steht in der Offenbarung, ich zitiere: Off. 17:11; NWÜ: Und das wilde Tier, das schon einmal da war, jetzt aber nicht mehr da ist: Es ist zugleich ein achter König, aber es stammt von den sieben und geht in die Vernichtung . In der NWÜ steht, dass der achte König in die Vernichtung geht, in anderen Bibeln wird es weniger dramatisch übersetzt: Off. 17:11; Elb: 11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben.  Off. 17:11; HFA: 11 Das Tier, das früher da war und jetzt nicht mehr da ist, dieses Tier ist ein achter König; und er gehört zu den sieben anderen. Auch sein Weg führt in den Untergang. Bei diesem Text würde ich sogar sagen, dass die Übersetzung der NWÜ mit „Vernichtung“ auf das wilde Tier bezogen richtig ist. Die beiden anderen Übersetzungen beziehen sich meiner Meinung nach eher auf den „achten König“ und bezogen auf ihn ist die Wortwahl mit „geht ins Verderben“ oder „sein Weg führt in den Untergang“ stimmiger. Warum denke ich das? Weil das wilde Tier noch 7 Köpfe hat und diese sind ebenfalls Könige. Das wilde Tier ist eine symbolische Gestalt von einem Konstrukt, dass aus 8 Königen besteht und diese Könige sind buchstäbliche Menschen. Das Konstrukt „wilde Tier“ kann man vernichten und die 8 Personen gehen am Anfang der 1.000 Jahre ins Verderben. Erst am Ende der 1.000 Jahre wird sich entscheiden, ob sie an der zweiten Auferstehung teilhaben oder dem zweiten Tod zum Opfer fallen. Wobei Opfer hier nicht das richtige Wort ist. Es wird aufgrund ihrer eigenen Handlungsweise so kommen. Sie selbst werden dafür die Verantwortung haben. Ich zitiere: Off. 20:10; NWÜ: 9 Und sie rückten über die ganze Erde vor und umzingelten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel und fraß sie auf. 10 Der Teufel, der sie in die Irre führte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo schon das wilde Tier und der falsche Prophet waren. Sie werden dann Tag und Nacht gequält für immer und ewig. In dem Artikel...: https://www.bruderinfo.com/triologie-nr3-antichrist-der-doppelagent ...hatte ich ja bereits erwähnt, dass das wilde Tier und der Antichrist das gleiche ist. Deshalb ist auch der nachfolgende Text in dieser Hinsicht sehr interessant, ich zitiere: 2. Thess.2:3; NWÜ: 3 Lasst euch in keiner Weise von irgendjemandem irreführen, denn dieser Tag wird nicht kommen, bevor die Abtrünnigkeit kommt und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung , offenbart wird. 2. Thess.2:3; Elb: 3 Dass euch doch niemand auf irgendeine Weise verführe! Denn ⟨dieser Tag kommt nicht, ⟩ es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;  Die Formulierungen sind hier sehr spannend. Bei „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ würde man ja denken, dass derjenige sich an keine Gesetze hält. Doch wie sieht es bei „der Sohn der Vernichtung“ aus? Wer so bezeichnet wird, vernichtet er dann gerne oder wird derjenige vernichtet??? Könnte sogar beides zutreffen und ich glaube hier erfüllt sich auch der Text aus Jesja 33:1. Den haben wir schon weiter oben abgehandelt. Allerdings würde ich noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass dieser „Sohn der Vernichtung“ eben von demjenigen abstammt, der nichts anderes im Sinn hat als alles zu zerstören / vernichten was Gott aufgebaut hat. Jesus hat da kein Blatt vor den Mund genommen und hat zu den damaligen Führern des Volkes Gottes gesagt: Joh.8:44; HFA: 44 Denn ihr seid Kinder des Teufels. Und deshalb tut ihr bereitwillig das, was euer Vater wünscht. Der war schon von Anfang an einen Mörder und stand nie auf der Seite der Wahrheit, denn sie ist ihm völlig fremd. Sein ganzes Wesen ist Lüge, er ist der Lügner schlechthin – ja, der Vater jeder Lüge. Die Führer des damaligen Volkes Gottes waren zwar auch Kinder des Teufels, sie waren aber nicht der Antichrist, der für die Zeit des Endes angekündigt wurde und zu diesem Zeitpunkt die Schafe von Jesus stiehlt. Man könnte somit sagen, dass sich die Geschichte hier wiederholt, da der Antichrist sich ja in den Tempel Gottes setzt und wir wissen ja, dass nicht jeder in den Tempel hineindarf. Meistens sind es nur die Anführer und der Antichrist muss ja ein Anführer sein, wenn er die Schafe Jesu hinter sich her wegziehen will. Aber der Antichrist ist ebenfalls ein Sohn des Teufels und was dieser Teufel erreichen will, können wir hier nachlesen: 1.Petr. 5:8; Elb: 8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Und wenn ein Löwe einen verschlingen will, dann bestimmt nicht, weil er es gut mit uns meint. Ja der Teufel will jeden vernichten, der an Jesus Christus den einziggezeugten Sohn Gottes glaubt. Und daher wird der Antichrist auch zu Recht als Sohn der Vernichtung bezeichnet. Das einzig Gute daran ist, dass der Teufel eben nicht für immer vernichten kann. Das kann nur unser himmlischer Vater und sein Sohn. Es gibt noch weitere Texte, die sich mit falschen Propheten unter dem Volk Gottes beschäftigen. Ich zitiere: 2. Petrus 2:1; NWÜ 1 Es gab jedoch auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Diese werden unauffällig zersetzende Sekten einführen und sogar den Besitzer verleugnen, der sie freigekauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen. Petrus sagt zur Christengemeinde, dass es auch unter ihnen falsche Lehrer geben wird. Also in der Zukunft. Das ist schon sehr bezeichnend, wenn man noch hinzunimmt, was Jesus gesagt hat: Mat. 23:10; HFA: 10 Ihr sollt euch auch nicht Lehrer nennen lassen, weil ihr nur einen Lehrer habt: Christus. Obwohl Jesus zu seinen Nachfolgern gesagt hat, „Lasst Euch nicht Lehrer nennen“ , hat Petrus genau das unter dem Volk Gottes vorausgesagt. Wörtlich: „wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird.“ Nicht nur, dass er sagte, dass es Lehrer geben wird, er definierte sogar, dass es „falsche“ Lehrer sein werden. Warum? Weil sich die wahren Nachfolger von Jesus eben nicht so nennen würden, den diese erkennen an, dass nur Jesus der Lehrer ist, und genau dadurch verleugnen diese falschen Lehrer ihren Besitzer Jesus Christus. Weil sie eben nicht auf ihn hören, sondern machen, was sie wollen, um der eigenen Ehre willen. Aber zurück zum Wort „Vernichtung“. In der Elberfelder und Menge Bibel wird hier auch wieder mit „Verderben“ übersetzt. Ich zitiere nur mal die HFA, weil diese sehr deutlich ist: 2. Petrus 2:1; HFA: 1 Doch schon damals hat es im Volk Israel falsche Propheten gegeben. Solche Leute werden auch bei euch auftreten und Lehren verbreiten, die euch ins Verderben stürzen sollen. Damit verleugnen sie Christus, den Herrn, der sie doch von ihren Sünden freigekauft hat, und besiegeln so ihren schnellen Untergang.  Ganz deutlich auch hier zu erkennen, dass die falschen Lehrer unter den wahren Christen auftreten würden, mit dem Ziel Lehren zu verbreiten, damit sie einen ins Verderbern stürzen wollen. Wer das also mit Absicht so geplant hat, steht gewiss nicht auf der Seite von unserem himmlischen Vater und seinem Sohn. Sie lehnen damit sogar das Lösegeld von Jesus ab, was ja bedeutet, dass sie immer noch in der Sünde sind. Noch deutlicher wird es in dem nächsten Vers, ich zitiere: 2. Petrus 3:16; NWÜ 16 Er spricht davon in allen seinen Briefen. Allerdings ist manches darin schwer zu verstehen, und es wird von unwissenden, ungefestigten Leuten verdreht, so wie sie es auch mit den übrigen Schriften tun – zu ihrer eigenen Vernichtung . Zum Vergleich inkl. des vorherigen Textes, damit man weiß wer spricht: 2.Petr. 3:15,16; Menge: 15 und erachtet die Langmut unsers Herrn für Errettung, wie ja auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat. 16 Ebenso ist es ja in allen seinen Briefen der Fall, wenn er in ihnen auf diese Dinge zu sprechen kommt. In diesen (Briefen) findet sich allerdings manches Schwerverständliche, das die Unwissenden und Ungefestigten ebenso zu ihrem eigenen Verderben verdrehen, wie sie es auch bei den übrigen (heiligen) Schriften tun. Also diejenigen die sich Lehrer nennen und die schwer verständlichen Bibelpassagen (in diesem Fall von Paulus) zu falschen Lehren verdrehen, das wird zu ihrem eigenen Verderben sein. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass sie darüber hinaus auch vor den einfacheren Passagen nicht halt machen und diese auch verdrehen. Was wäre so eine einfache Aussage? Nun nur ein Beispiel, ich zitiere: Mat. 24:29, 30; NWÜ: 29 Direkt nach der Drangsal jener Tage wird sich die Sonne verfinstern der Mond hört auf zu leuchten die Sterne fallen vom Himmel und die Kräfte des Himmels werden erschüttert. 30 Dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen und alle Völker der Erde werden sich trauernd an die Brust schlagen und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen .  In diesen beiden Versen wird gesagt, dass Jesus „NACH“ der Drangsal und „AUF“ den Wolken des Himmels wieder kommt und dabei „GESEHEN“ wird. Das sind einfache klare Worte, die man nicht falsch verstehen kann. Und dennoch gibt es welche die sich „Lehrer“ nennen und behaupten, dass Jesus „IN“ oder „WÄHREND“ der Drangsal kommt, und zwar „IN“ den Wolken und somit „unsichtbar“, er also nicht gesehen werden kann. Eine einfache Bibelpassage, die dreimal komplett verdreht wird, genauso wie es Petrus vorausgesagt hatte. Es ist also genauso eingetroffen, von daher darf man davon ausgehen, dass auch der weitere Verlauf seiner Prophezeiung eintreffen wird: „ebenso zu ihrem eigenen Verderben verdrehen,“ . Das das Verdrehen der Wahrheit am Ende nicht zu einer Belohnung von Gott führen kann, dass braucht man ja eigentlich nicht zu erklären. Da es aber in der Bibel steht und auch das Wort Vernichtung drin vorkommt, zitiere ich es dennoch (bitte den Kontext nachlesen): 2. Thessalonicher 1:9; NWÜ 9 Gerade diese werden zur Strafe zu ewiger Vernichtung verurteilt, weg vom Herrn und von seiner herrlichen Macht. 2.Thess. 1:9; Menge: 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft,  oder 1. Korinther 3:17; NWÜ 1 7 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten . Denn der Tempel Gottes ist heilig und ihr seid dieser Tempel. 1.Kor. 3:17; Elb: 17 Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr. Während die NWÜ von vernichten / Vernichtung spricht, sprechen andere Übersetzungen von verderben. Die Menschen, die dem Teufel helfen, völlig egal ob wissentlich oder unwissentlich, werden laut der NWÜ vernichtet. Denn durch falsche Lehren zerstört man den Tempel Gottes, der ja die Brüder Christi sind und das geht bei Gott gar nicht. Das sind keine guten Aussichten für diese falschen Lehrer / Bibelverdreher. Zum Glück gibt es ja noch andere Übersetzungen, die einen Hoffnungsschimmer bieten. Klar, auf den ersten Blick hört sich der Text aus der Menge Bibel auch nicht besser an. „Ewiges Verderben“ scheint ein Schrecken ohne Ende zu sein. Doch jetzt kommt das zum Tragen, was ich eingangs erwähnt habe. Wenn verderben eben nicht vernichten bedeutet, dann würde man das ja ewig aushalten müssen. Da wären wir dann bei der Höllen Lehre, doch ist das damit gemeint? Gott ist ein Gott der Liebe und Jesus hat es uns auf der Erde gezeigt, indem er zu Sündern gegangen ist und diese nicht verurteilt hat, so wie viele von deren Mitmenschen. Passt jetzt eine ewige Qual zu einem liebenden Gott? Wäre dann die einmalige Vernichtung nicht barmherziger? Bestimmt und ewige Vernichtung wie es in der NWÜ steht, ist eigentlich nicht möglich. Wenn etwas einmal vernichtet ist, dann ist es weg. Du kannst es nicht nochmal vernichten und schon gar nicht ewig. Somit wird hier schon klar, dass etwas anderes gemeint ist. Legen wir das Augenmerk mal auf den 2.ten Teil des Textes, diesen hier: 2.Thess. 1:9; Menge: 9 Diese werden als Strafe ewiges Verderben erleiden fern vom Angesicht des Herrn und fern von der Herrlichkeit seiner Kraft,  Wahre Nachfolger Jesu bekommen zu Beginn seiner Wiederkunft ewiges Leben und sind bei der Hochzeitsfeier von Jesus und seiner Braut eingeladen, denn sie sind diese Braut. Es hätten aber noch viel mehr dabei sein können, aber sie wurden aus dem Fest-Saal entfernt, vom Angesicht des Bräutigams (Jesus) weg und das für eine lange Zeit, nämlich mind. 1.000 Jahre, weil erst am Ende klar ist ob sie sich geändert haben oder nicht. Wenn ja, dann werden sie auch Zugang zu Jesus erhalten, durch die 2.te Auferstehung. So lange sind sie aber von seinem Angesicht entfernt. Als Beleg dafür möchte ich einen bekannten Bibeltext anführen: Mat. 12:31,32; Elb: 31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. 32 Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. – Jesus sagt hier, dass die Sünde gegen den heiligen Geist weder in diesem Zeitalter (in dem Befinden wir uns immer noch) noch in dem zukünftigen Zeitalter (1.000-jähriges Reich mit Jesus als König) vergeben wird. Was ist aber mit dem Zeitalter danach? Dazu sagt Jesus nichts. Dieses Zeitalter würde nämlich am Ende der 1.000 Jahre beginnen und somit könnten die Menschen, die nicht an der ersten Auferstehung zu Beginn der 1.000 Jahre teilgenommen haben, während der 1.000 Jahre im Verderben sein, was bedeutet fern vom Angesicht des Königs Jesus Christus zu sein. Wenn Sie am Ende den Versuchungen des Teufels standhalten, könnten Sie es in die 2.te Auferstehung schaffen. Danach beginnt dann wieder ein neues Zeitalter und das Verderben hat ein Ende. Das bringt uns zu einem weiteren Text, wo in der NWÜ von „vernichten“ die Rede ist, ich zitiere: Jakobus 4:12; NWÜ Es gibt nur einen, der Gesetzgeber und Richter ist – derjenige, der retten und vernichten kann. Du aber, wer bist du, dass du ein Urteil über deinen Mitmenschen fällst? In anderen Bibeltexten wird das so übersetzt: Jakobus 4:12; Elb: 12 Einer ist Gesetzgeber und Richter, der zu retten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest? Jakobus 4:12; HFA: 12 Dabei gibt es doch nur einen Gesetzgeber und einen Richter, und das ist Gott. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen? Klar, die Elberfelder spricht hier auch von verderben. Wenn aber verderben bedeutet, während der 1.000 Jahre den Christus regiert, fern von seinem Angesicht zu sein, ist es eben keine „Vernichtung“. Die HFA lässt hier sogar noch mehr Spielraum, denn sie sagt: „Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen.“ Statt von vernichten, spricht die HFA von verurteilen. Vernichtung ist wohl das härteste Urteil, was man sich vorstellen kann. Aber hat jeder Mensch, nur weil er nicht an Christus glaubt (Joh.3:16 wie eingangs erwähnt) die Vernichtung verdient? Selbst bei menschlichen Richtern gibt es eine Vielzahl von Strafen, zu der ein Übeltäter verurteilt werden kann. Die Todesstrafe gibt es nur in wenigen Ländern und garantiert nicht für jedes Vergehen. Aber unserem himmlischen Vater und seinem Sohn unterstellt man einfach, dass es für jedes Vergehen, egal wie klein oder groß es sein mag, nur die eine Strafe gibt: „Vernichtung“!! Es gibt noch weitere Bibeltexte in der NWÜ, aber auch einigen anderen Übersetzungen, die die Wörter „vernichten“ oder „Vernichtung“ verwenden. Da verhält es sich genauso wie bei den vorangegangenen Texten, die wir ausführlich beleuchtet haben. Die einen übersetzen mit vernichten, die anderen mit verderben oder verloren gehen. Nun könnte man aber argumentieren, dass unabhängig davon, ob es zu einer Lehre passt eben doch drastischer gemeint ist als ich es jetzt hier beschrieben habe. Daher habe ich nun einen Bibeltext ausgewählt, wo jeder, wirklich jeder Mensch nachprüfen kann, ob hier „vernichten“ die richtige Wortwahl ist oder eben nicht. Ich zitiere: 1. Mose 9:11; NWÜ Ja, ich schließe einen Bund mit euch: Nie wieder wird eine Flut alles Leben auslöschen und nie wieder wird eine Flut die Erde vernichten .“ 1. Mose 9:11; Elb: 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. 1. Mose 9:11; Menge: Ich schließe also meinen Bund mit euch dahin, daß hinfort niemals wieder alle lebenden Geschöpfe durch das Wasser einer Sintflut vertilgt werden sollen und daß niemals wieder eine Sintflut eintreten soll, um die Erde zu verheeren!« Sogar die Elberfelder Übersetzung benutzt hier ebenfalls das Wort „vernichten“. Doch hier die alles entscheidende Frage: Wurde die Erde bei der Sintflut wirklich vernichtet? Ist nicht die Tatsache, dass wir heute immer noch auf dieser Erde leben, der beste Beweis, dass die Erde NICHT VERNICHTET worden ist? Ist das nicht weiterhin der Beweis dafür, dass diese krasse Wortwahl eben nicht immer das bedeutet, was wir darunter verstehen? Die Menge Bibel hat es hier richtig wiedergegeben, die Erde wurde verheert. Sie wurde komplett von Wasser überschwemmt und dabei ist vieles / alles zu Bruch gegangen und viele Menschen sind gestorben, doch die Erde wurde nicht vernichtet. Sie ist bis heute immer noch da. Wir sind der Beweis dafür, denn wir leben auf ihr, was wir nicht könnten, wenn die Erde vernichtet worden wäre. Zum Abschluss möchte ich noch einen Bibeltext anführen und ein Fazit ziehen. Ich zitiere wieder aus der NWÜ: Matthäus 7:13; NWÜ Geht durch das enge Tor, denn weit ist das Tor und breit ist der Weg in die Vernichtung , und viele gehen hindurch. Matthäus 7:13; HFA: 13 »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Die HFA ergänzt diesen Vers mit einem Hinweis, dass der Weg ins Verderben bequem ist. Ihr könnt das ganze Kapitel 7 im Zusammenhang lesen, es geht nicht um Bestrafung. Das Gegenteil ist der Fall. Es handelt von Vergebung, von Nächstenliebe und das Gott gut ist. Warum sollte dieser Gott nun die Menschen einfach vernichten, nur weil sie den bequemen Weg gehen??? Sind deswegen alle böse? Nein, sie sind einfach zu bequem den schmalen Weg zu suchen und daher steht im nächsten Vers: Matthäus 7:14; HFA: 14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.« Jesus sagt, nach dem Reich Gottes muss man wie nach einem Schatz graben und das erfordert eben Arbeit und Anstrengung. Wenn ich jetzt mal die ganzen gelesenen Bibeltexte zusammenfasse, dann entsteht da bei mir folgendes Bild: Die Teilhabe am Königreich Gottes = Gemeinschaft mit Jesus Christus = erste Auferstehung am Anfang der 1.000 Jahre = ewiges Leben Die Nichtteilhabe am Königreich Gottes = verderben, fern vom Angesicht Christus = keine erste Auferstehung am Anfang der 1.000 Jahre = noch kein ewiges Leben = Möglichkeit zur Teilnahme an der zweiten Auferstehung am Ende der 1.000 Jahre, um dann ewig zu leben Gott ist der Inbegriff von Liebe und Jesus hat uns das Wesen seines und unseres himmlischen Vaters offenbart. Wir Menschen leben heute so 80 – 100 Jahre und können in dieser Zeit viel Gutes aber auch Schlechtes tun. Doch wenn wir es in dieser Zeit schaffen an Jesus zu glauben, dann haben wir den schmalen Weg ins Königreich gefunden, denn Jesus ist dieser Weg. Nur durch ihn kommen wir auch zum Vater. Für alle anderen Menschen gibt Gott in seiner Barmherzigkeit 1.000 Jahre Zeit, also mindestens das 10 fache unseres bisherigen Lebens, die Möglichkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese 1.000 Jahre sind der breite Weg des Verderbens, weil dieser bedeutet fern vom Angesicht seines Sohnes zu sein. Aber man ist dennoch am Leben und kann das Paradies genießen. Wenn man dann am Ende der 1.000 Jahre den Verführungen des Teufels widersteht, dann hat man an der zweiten Auferstehung teilgenommen und lebt genauso ewig wie diejenigen, die das Königreich durch den schmalen Weg bereits gefunden hatten.  Autor: Bruder W.F.
Vergebung Oder Nicht?
von W.F. 13. Januar 2026
WT Nachforschungen
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